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Am 27. September: JA zur Verkehrsflussinitiative

In immer mehr Gemeinden und der Stadt besteht die Absicht, flächendeckend Tempo 30 einzuführen. – Das ist übertrieben. Tempo 30 macht Sinn in Quartierstrassen. Auf Hauptverkehrsachsen bremst Tempo 30 den Verkehr unnötig aus.

Wenn Hauptachsen künstlich verlangsamt werden, entstehen längere Fahrzeiten, Staus und Ausweichverkehr durch Wohnquartiere. Das belastet Anwohner, verlangsamt Busse, erschwert Rettungseinsätze und verursacht zusätzliche Kosten für Bevölkerung und Gewerbe.

Die Verkehrsflussinitiative sorgt dafür, dass niemand unnötig ausgebremst wird und der Verkehr dort bleibt, wo er hingehört: auf den Hauptachsen. Gleichzeitig bleiben Tempo-30-Zonen dort möglich, wo sie sinnvoll sind – etwa in Wohnquartieren mit Schulen und Kindergärten.

Tempo 30 macht Sinn in Quartierstrassen. Auf Hauptverkehrsachsen bremst Tempo 30 den Verkehr unnötig aus. Die Verkehrsfluss-Initiative verhindert das Ausbremsen, rettet Leben und schützt die Wohnquartiere vor dem Ausweichverkehr.

Der Gegenvorschlag verfolgt zwar grundsätzlich das gleiche Ziel, ist aber viel zu schwammig formuliert und lässt gefährliche Schlupflöcher zu. Die Initiative erreicht das Ziel jedoch klarer, griffiger und wirksamer.

Der Gegenvorschlag lässt viel zu viel Spielraum offen für allerlei Ausnahmen, die im Hinterzimmer von der Verwaltung ohne jegliche parlamentarische Mitsprache beschlossen werden.

Die Initiative hingegen schafft Klarheit statt Schlupflöcher: Tempo 50 auf Hauptachsen kann nicht durch undemokratisch beschlossene Ausnahmen oder bauliche Hindernisse ausgehöhlt werden.


Einsatzkräfte dürfen auch mit Sondersignal nicht einfach tun und lassen, was sie wollen. Fahrer tragen Verantwortung und können bei Unfällen rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Wird die Höchstgeschwindigkeit deutlich gesenkt, verlängern sich deshalb auch Einsatzfahrten. Einsätze ohne Sondersignal und die Fahrt von Milizfeuerwehrkräften ins Depot werden ohnehin vollständig nach den geltenden Verkehrsregeln gefahren.

Zusätzliche bauliche Hindernisse wie Schwellen, Inseln oder Verengungen bremsen insbesondere grosse Einsatzfahrzeuge. Wer Einsatzkräfte verlangsamt, verzögert Hilfeleistungen. Jede Verzögerung kann Folgen für Menschen, Tiere und Sachwerte haben.

Busse fahren auf denselben Hauptachsen wie alle anderen Verkehrsteilnehmer. Werden diese Achsen verlangsamt, werden auch die Busse langsamer.

Die Folgen sind längere Fahrzeiten, ein unattraktiverer ÖV und viel höhere Kosten wegen zusätzlich notwendiger Fahrzeuge und mehr Personal.

Tempo 30 gehört in Wohnquartiere, bei Schulen und an sensiblen Stellen. Genau diese Bereiche wollen wir schützen.

Wenn aber auch die Hauptachsen gleich langsam werden wie Quartierstrassen, steigt der Anreiz für Ausweichverkehr. Dann rollt der Verkehr durch die Quartiere – und genau das will niemand. Die Initiative schützt Quartiere gerade dadurch, dass sie den Verkehr auf den Hauptachsen hält.

Handwerker, Lieferdienste, Servicetechniker, Transporteure und Spediteure sind auf funktionierende Hauptverkehrsachsen angewiesen.

Jede unnötige Verzögerung kostet Zeit und Geld. Und auch hier gilt: Niemand will Lieferwagen und Lastwagen in engen Quartierstrassen.

Donnerstag, 13. August, 20:00 Uhr

Ort: Rest. Altes Schützenhaus, Schaffhausen


Urnengang vom 27. September 2026


Noch keine Vorlagen bekannt




Donnerstag, 13. August, 20:00 Uhr

Ort: Rest. Altes Schützenhaus, Schaffhausen


Urnengang vom 27. September 2026


Noch keine Vorlagen bekannt