Andreas Schnetzler

Kantonsrat EDU

Gächlingen

 

 

Einleitung / Vorstellung der Teilnehmer

Gründung des Schaffhauser Nein-Komitees

 

·          Das überparteiliche Komitee besteht aus den hier anwesenden Personen. Vertreten sind die Parteien EDU, EVP, die Mitte und SVP. Unterstützung erhält das Komitee auch durch die Mitgliedschaft von Pastor Peter Bösch, Immanuel Gemeinde.

Darum geht es

 

·          «Ehe für alle» lanciert 2013 als parl. Initiative für Verfassungsänderung

·          Heute: Gesetzesvorlage, verknüpft mit der Samenspende für lesbische Paare – Verstoss gegen Bundesverfassung.

·          Ehe soll neu auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein – bis anhin hatte man für solche Verbindungen die eingetragene Partnerschaft.

Referendum

 

·          Referendum im April 2021 mit über 60’000 Unterschriften eingereicht.

·          Überparteiliches Abstimmungskomitee aus EDU-, EVP-, Mitte- und SVP-Vertretern führt die Nein-Kampagne.

·          Demokratische Auseinandersetzung wichtig – einflussreiche LGBT-Community übt grossen Druck aus und stellt Kritiker in eine Ecke. So nicht!

Weitere Informationen:

 

https://ehefueralle-nein.ch


 

 

Gregor Schweri

CVP / Die Mitte

Schaffhausen

 

 

Schutz der Ehe

Ehe als Verbindung von Mann und Frau

·          Ehe als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau: Historisch gewachsen und bewährt

·          Ehe eng mit Familie verbunden – nur durch Mann und Frau entstehen Kinder

·          Für gleichgeschlechtliche Paare wurde 2007 die «Eingetragene Partnerschaft» beschlossen – ein guter Kompromiss

·          «Entferne nie einen Zaun, bevor du nicht weisst, warum er überhaupt errichtet wurde.» (G.K. Chesterton).

·          Es hat gute Gründe, warum das Rechtsinstitut Ehe bis anhin für Mann und Frau vorgesehen war. Es ist ein weltweites Erfolgsmodell für monogame Beziehungen in geregelten Verhältnissen.

Keine Diskriminierung

·          Das «Privileg» der Ehe zwischen Mann und Frau gründet u.a. auf biologischen Fakten. Das ist keine Diskriminierung – denn «Gleiches ist gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln».

·          Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entschied im Juli 2021: Die Ehe Mann und Frau vorzubehalten, ist nichtdiskriminierend.

 

 


 

Samuel Erb

Kantonsrat SVP

Schaffhausen

 

Kinder in Regenbogenfamilien – ohne Nachteile?

 

·       Regelmässig wird in der Debatte um die «Ehe für alle» beteuert, Studien bewiesen, dass die Kinder gleichgeschlechtlicher Paare keinerlei Nachteile hätten.

·       Dass die Kinder gleichgeschlechtlicher Paare keine Nachteile haben, ist keineswegs unangefochten. Namhafte Wissenschaftler widersprechen entschieden dieser Aussage.

·       Eine aktuelle, umfangreiche und repräsentative Langzeitstudie von Nanette Gartrell (2019) belegt: Fast 69 Prozent der erwachsenen Mädchen, die mit zwei lesbischen Müttern aufgewachsen sind, geben eine homosexuelle oder bisexuelle Anziehung an; 54 Prozent geben homosexuelles Verhalten an. Das zeigt deutlich: Das homosexuelle Vorbild der Eltern färbt sich auf die Kinder ab – wollen wir das?

·       Eine Analyse1) der vier umfangreichsten, statistisch repräsentativen Datensätze aus den USA und   Kanada zeigt, dass Kinder mit homosexuellen Eltern eine mehr als doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit haben für:

-        emotionale Probleme, einschliesslich Depressionen und Ängste,

-        Probleme in den Beziehungen mit Gleichaltrigen,

-        Konzentrationsschwierigkeiten.

·       Auch in einer aktuellen Stellungnahme2) der Nationalen Akademie für Medizin in Frankreich ist die «absichtliche Zeugung eines Kindes ohne Vater nicht ohne Risiken für seine psychologische Entwicklung und seine Entfaltung.»

 

·       Fazit: Wissenschaftliche Studien zu Regenbogenfamilien zeigen klar, dass Kinder, die in einer klassischen Familie aufwachsen, die besten Voraussetzungen für das spätere Leben besitzen.

 

1)      Sullins, D. P.,The Case for Mom and Dad, The Linacre Quarterly, March 2021; https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0024363921989491 (03.08.2021)

2)      https://www.leparisien.fr/societe/pma-pour-toutes-les-femmes-l-academie-de-medecine-emet-des-reserves-21-09-2019-8157126.php (Ausgabe vom 21.9.2019)


 

Doris Gasser

Präsidentin EDU

Schaffhausen

 

 

Kindeswohl steht im Vordergrund

Das Kindeswohl bleibt auf der Strecke

 

·          Kinder brauchen beide Eltern und haben gemäss UNO-Kinderrechtskonvention auch ein Recht darauf. Für eine gesunde Entwicklung des Kindes braucht es die Präsenz beider Elternteile von Anfang an.

·          Die Forschung zeigt: Kinder von engagierten Vätern sind gesünder, glücklicher und erfolgreicher. Ein frühes väterliches Engagement stärkt die Beziehung zum Kind ein Leben lang.

·          Kinder brauchen weite Horizonte: durch die Präsenz beider Elternteile von Anfang an erleben die Kinder schon früh, Beziehungsvielfalt. Sie erfahren früh, dass Menschen verschieden sind, aber trotz aller Verschiedenheit gleichwertig fürsorglich sein können.

·          Das waren Argumente der Befürworter des Vaterschaftsurlaubes – vor nurmehr einem Jahr, im Sept. 2020! Sie argumentierten mit den obigen Voten die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes!

·          Mit der Ehe für alle fällt nun alles stillschweigend dahin. Der Vater wird zur Seite gestellt – sein Same genügt!

·          Mit der Ehe für alle bleibt es den Kindern verwehrt ihren biologischen Vater zu kennen! Dies wird erst ab dem 18. Lebensjahr möglich sein und: der biologische Vater kann jetzt einen weiteren Kontakt ablehnen!

·          Vaterlosigkeit und «schwierige Familienverhältnisse» existieren – es ist aber ein Unterschied, ob diese «aus dem Leben heraus» (z.B. bei einer Scheidung oder bei Todesfall) entstanden sind, oder ob die Vaterlosigkeit per Gesetz von Anfang an vorgesehen ist.

Vaterlosigkeit per Gesetz

 

·          Mit dem Samenspende-Zugang für lesbische Paare wird die Ausnahmesituation zum Regelfall.

·          Kindern wird erstmals per Gesetz der Vater vorenthalten – ein gesellschaftspolitischer Dammbruch, den wir aus ethisch-moralischen Gründen ablehnen.